Privatpraxis für Psychotherapie und Arbeitsmedizin

EMDR- Psychotherapie

Den Erinnerungen begegnen,
den Frieden finden.

EMDR- Psychotherapie

Leiden Sie unter belastenden Erinnerungen, die Ihren Alltag beeinflussen?

EMDR-Psychotherapie, kurz für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“, ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen und belastenden Erinnerungen. Durch gezielte Augenbewegungen und therapeutische Begleitung können Betroffene ihre belastenden Erfahrungen neu ordnen und ihre Wirkung mindern. EMDR ermöglicht vielen, mit ihrer Vergangenheit Frieden zu schließen und sich auf das Hier und Jetzt zu fokussieren.

Die EMDR-Psychotherapie bei Dr. med. Daniel Zeiß bietet:

  • Zielgerichtete Traumabewältigung: Direktes Arbeiten an belastenden Erinnerungen
  • Flexible Anwendungsmöglichkeiten: Geeignet für verschiedene psychische Belastungen
  • Spezifisch angepasste Verfahren: Therapieansätze basierend auf Ihrem Erleben
    Einfacher Einstieg: Beginnen Sie ohne komplizierte Vorverfahren
  • Wissenschaftlich fundiert: EMDR basiert auf anerkannten Forschungsergebnissen.
  • Zielgerichtete Traumabewältigung: Direktes Arbeiten an belastenden Erinnerungen
  • Flexible Anwendungsmöglichkeiten: Geeignet für verschiedene psychische Belastungen
  • Spezifisch angepasste Verfahren: Therapieansätze basierend auf Ihrem Erleben
    Einfacher Einstieg: Beginnen Sie ohne komplizierte Vorverfahren
  • Wissenschaftlich fundiert: EMDR basiert auf anerkannten Forschungsergebnissen.

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) - Akute Belastungsreaktion - Panikstörung - Angststörungen - Phobien - Depressive Störungen - Anpassungsstörungen - Trauerreaktionen - Bindungsstörungen - Komplexe Traumafolgestörungen - Somatoforme Störungen

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Akute Belastungsreaktion Panikstörung Angststörungen Phobien Depressive Störungen Anpassungsstörungen Trauerreaktionen Bindungsstörungen Komplexe Traumafolgestörungen Somatoforme Störungen

Was sind traumatische Erinnerungen?

Traumatische Erinnerungen sind mentale Darstellungen von extrem stressigen oder beängstigenden Ereignissen, die ein Individuum erlebt hat. Sie können so intensiv und überwältigend sein, dass sie den Alltag, das Denken und das emotionale Wohlbefinden einer Person stark beeinflussen. Traumatische Erinnerungen manifestieren sich oft durch Flashbacks, Albträume oder ungewollte Gedanken, die das ursprüngliche Ereignis wieder erleben lassen.

Ursachen und Entstehung von traumatischen Erinnerungen

Traumatische Ereignisse können unterschiedlicher Natur sein: Naturkatastrophen, Kriege, schwere Unfälle oder Gewalterfahrungen sind nur einige Beispiele. Nicht alle Menschen entwickeln jedoch traumatische Erinnerungen nach einem solchen Ereignis. Die Entstehung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Intensität des Erlebnisses, der individuellen Resilienz und dem Vorhandensein eines Unterstützungsnetzwerks.

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Was sind belastende Erfahrungen und ihre Auswirkungen?

Photo by Ron Lach : https://www.pexels.com/photo/empty-chairs-on-beach-10139595/

Nicht nur traumatische Ereignisse können tiefgreifende Auswirkungen auf die Psyche haben.

Selbst Ereignisse, die belastend sind, aber nicht unbedingt extrem, können zu psychischen Herausforderungen führen. Dazu zählen Trennungen, der Verlust einer geliebten Person, Mobbing oder anhaltender Stress am Arbeitsplatz. Solche Erfahrungen können Ängste, Depressionen oder andere psychische Beschwerden verursachen, selbst wenn sie nicht das Ausmaß eines Traumas haben.

Wenn es um die neurologische Ebene geht, beeinflussen traumatische und belastende Erfahrungen die Funktionsweise des Gehirns. Insbesondere sind Bereiche wie die Amygdala, der Hippocampus und der präfrontale Kortex betroffen. Diese Veränderungen können beeinflussen, wie eine Person auf zukünftige Stressfaktoren reagiert und dazu führen, dass traumatische Erinnerungen und belastende Erfahrungen wiederholt und intensiv erlebt werden.

Historischer Hintergrund und Entwicklung

Die Entwicklung von EMDR begann in den 1980er Jahren. Die Psychologin Francine Shapiro entdeckte, dass bestimmte Augenbewegungen dazu beitragen können, belastende Erinnerungen zu lindern. Daraufhin entwickelte sie ein strukturiertes Verfahren, das heute weltweit angewendet wird. In Hannover und vielen anderen Städten gibt es qualifizierte Therapeuten, die sich auf EMDR spezialisiert haben.

Wie funktioniert EMDR?

EMDR kombiniert Elemente aus verschiedenen therapeutischen Ansätzen. Der Kern des Verfahrens besteht aus bilateraler Stimulation, meistens durch Augenbewegungen.

Im Rahmen dieser Therapieform richtet sich der Patient auf die belastenden Erinnerungen, während der Therapeut gezielte Augenbewegungen anleitet. Dieser Prozess unterstützt das Gehirn dabei, das Trauma neu zu verarbeiten und in den Alltag zu integrieren.

Die Vorteile von EMDR in der Psychotherapie

  • Schnelligkeit und Effizienz: Viele Patienten berichten von deutlichen Verbesserungen bereits nach wenigen Sitzungen.

  • Wissenschaftliche Grundlage: Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit von EMDR.

  • Vielseitigkeit: EMDR kann bei verschiedenen psychischen Problemen angewendet werden, von posttraumatischen Belastungsstörungen bis hin zu Angststörungen oder Depressionen.

  • Schnelligkeit und Effizienz: Viele Patienten berichten von deutlichen Verbesserungen bereits nach wenigen Sitzungen.

  • Wissenschaftliche Grundlage: Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit von EMDR.

  • Vielseitigkeit: EMDR kann bei verschiedenen psychischen Problemen angewendet werden, von posttraumatischen Belastungsstörungen bis hin zu Angststörungen oder Depressionen.

Die Rolle von EMDR in der modernen Psychotherapie

Photo by Miriam Fischer: https://www.pexels.com/photo/brown-sand-2645245/

Obwohl EMDR ursprünglich für die Behandlung von Traumata entwickelt wurde, wird es heute auch in anderen Bereichen eingesetzt. Es hat sich gezeigt, dass EMDR bei verschiedenen psychischen Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen oder Zwangsstörungen wirksam sein kann.

EMDR ist ein wertvolles Instrument in der Welt der Psychotherapie. Dank seiner wissenschaftlichen Fundierung sowie seiner Effizienz und Vielseitigkeit kann es Menschen dabei helfen, positive Veränderungen in ihrem Leben herbeizuführen. In Hannover sowie vielen anderen Teilen der Welt stehen qualifizierte Therapeuten zur Verfügung, um Menschen auf ihrem Weg der Heilung zu begleiten.

Um weitere Informationen über EMDR zu erhalten, können Sie einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren.

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Was meine Klienten noch gerne wissen wollten, bevor sie sich für eine EMDR-Psychotherapie mit mir entschieden haben:

Was ist EMDR?

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, zu Deutsch: „Augenbewegungen zur Desensibilisierung und Neuverarbeitung“. Es handelt sich um eine psychotherapeutische Methode, die entwickelt wurde, um Menschen bei der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse und belastender Erfahrungen zu unterstützen. Die Besonderheit von EMDR besteht darin, dass sie bilaterale Stimulation verwendet, oft in Form von seitlichen Augenbewegungen, um die Verarbeitung von belastenden Erinnerungen im Gehirn zu fördern.

Wie läuft EMDR ab bzw. wie läuft eine EMDR Sitzung ab?

Eine EMDR-Psychotherapie verläuft in mehreren Phasen. Zunächst erfolgt eine ausführliche Anamnese und eine Planung der Therapie. Dann werden mit Ihnen einige Techniken geübt, sodass Sie Vertrauen in die Therapie gewinnen können. Nun schließt sich ein Block von Schritten an, die sehr individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst werden. In der sogenannten „Reprocessing“ Phase wird der Patient aufgefordert, sich an das belastende Ereignis zu erinnern, während gleichzeitig eine bilaterale Stimulation stattfindet. Dies kann durch seitliche Augenbewegungen, Handtippen oder akustische Signale erfolgen. Der Patient teilt seine Gedanken, Emotionen und körperlichen Empfindungen mit, während die Erinnerung verarbeitet wird. Die Sitzung endet mit einer Abschlussphase, in der die Wirkung der Therapie besprochen wird. In der darauffolgenden Sitzung wird das Thema wieder aufgegriffen und es wird der Therapiefortschritt überprüft.

Was macht EMDR so besonders?

EMDR zeichnet sich durch die Verwendung bilateraler Stimulation aus, die dazu beitragen kann, belastende Erinnerungen neu zu verarbeiten. Dies kann dazu führen, dass die Erinnerungen an ihre emotionalen und belastenden Aspekte verlieren. EMDR wird oft als schnelle und effektive Methode zur Traumabewältigung angesehen, da sie auf die zugrunde liegenden Ursachen von Symptomen abzielt und nicht nur die Oberfläche behandelt.

Warum haben manche Menschen schlechte Ergebnisse mit EMDR?

Obwohl EMDR für viele Menschen wirksam ist, gibt es Fälle, in denen die Ergebnisse nicht zufriedenstellend sind. Dies kann verschiedene Gründe haben, darunter:

  1. Unzureichende Vorbereitung: Wenn der Patient nicht ausreichend auf die EMDR-Behandlung vorbereitet ist oder nicht bereit ist, traumatische Erinnerungen zu konfrontieren, kann dies zu schlechten Ergebnissen führen.

  2. Inadequate Therapeutische Unterstützung: Ein Therapeut, der die EMDR-Technik nicht ordnungsgemäß anwendet, kann die Wirksamkeit der Behandlung beeinträchtigen.

  3. Komplexität der Traumatischen Geschichte: Bei Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen oder multiplen Traumata kann die EMDR-Behandlung komplexer sein und mehr Zeit erfordern.

  4. Individuelle Unterschiede: Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Therapien, und EMDR ist nicht für jeden gleichermaßen geeignet.

Wie läuft die Abrechnung ab, und werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Die Abrechnung erfolgt nach GOÄ. Die meisten privaten Krankenversicherungen erlauben eine Probatorik von 5 Sitzungen, ohne dass ein Antrag geschrieben wird. Für die A2B ist daher im Regelfall eine Kostenübernahme durch die private Krankenversicherung für die ersten fünf Wochen möglich. Weitere Details können wir gerne am Telefon besprechen.

Wie sind die Sitzungen strukturiert, und wie viele Sitzungen sind im Durchschnitt notwendig?

Die Sitzungen sind als Einzel- oder Gruppentherapiesitzungen verfügbar. Einzelsitzungen dauern 50 Minuten. Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen variiert je nach individuellem Bedarf und wird in Absprache mit Ihnen festgelegt.

Was macht man in der Psychotherapie?

In der Psychotherapie arbeitet ein Therapeut mit einem Klienten zusammen, um emotionale, psychische oder Verhaltensprobleme zu bewältigen und das Wohlbefinden zu fördern. Es gibt verschiedene Ansätze, wie Verhaltenstherapie, Schematherapie und Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), die unterschiedliche Techniken einsetzen.

Verhaltenstherapie konzentriert sich darauf, unerwünschte Verhaltensweisen durch Lernen und Verstärkung zu ändern. Sie hilft Klienten, ungesunde Gewohnheiten abzulegen und neue, positive Verhaltensweisen zu entwickeln.

Schematherapie befasst sich mit tief verwurzelten Denkmustern, sogenannten „Schemata“, die unsere Emotionen und Handlungen beeinflussen. Sie zielt darauf ab, diese Muster zu erkennen, herauszufordern und zu verändern, um das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

ACT unterstützt Klienten dabei, schwierige Gedanken und Emotionen anzuerkennen und zu akzeptieren, anstatt sie zu bekämpfen. Diese Therapieform fördert Werte und Ziele, um ein erfülltes Leben zu führen, trotz unangenehmer Erfahrungen.

Insgesamt ist Psychotherapie ein Prozess, bei dem ein geschulter Therapeut Techniken aus verschiedenen Therapieansätzen anwendet, um den Klienten zu helfen, ihre Herausforderungen zu bewältigen und ihre Lebensqualität zu verbessern.

Wann ist eine Psychotherapie sinnvoll?

Eine Psychotherapie ist sinnvoll, wenn eine Person emotionale, psychische oder Verhaltensprobleme hat, die ihren Alltag, ihre Beziehungen oder ihr Wohlbefinden beeinträchtigen. Hier sind einige Gründe, warum jemand eine Psychotherapie in Betracht ziehen sollte:

 

  1. Anhaltender Stress oder Ängste: Wenn Stress oder Ängste das tägliche Leben beeinträchtigen, kann eine Therapie helfen, Bewältigungsstrategien zu entwickeln und die Quelle der Probleme zu adressieren.

 

  1. Traumatische Ereignisse: Erlebnisse wie Naturkatastrophen, Unfälle oder Missbrauch können langfristige psychische Folgen haben. Eine Therapie kann dabei helfen, diese Erfahrungen zu verarbeiten und die Heilung zu fördern.

 

  1. Stimmungsschwankungen oder Depressionen: Bei anhaltender Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit oder starken Stimmungsschwankungen kann eine Therapie dabei helfen, die Ursachen zu identifizieren und Strategien zur Bewältigung zu entwickeln.

 

  1. Beziehungsprobleme: Paare oder Familien können von einer Therapie profitieren, um Kommunikationsmuster zu verbessern, Vertrauen aufzubauen und Konflikte zu lösen.

 

  1. Selbstwertprobleme: Wenn jemand unter einem geringen Selbstwertgefühl oder Selbstzweifeln leidet, kann eine Therapie helfen, diese Denkmuster zu erkennen und zu ändern.

 

  1. Verhaltensänderungen: Wenn jemand ungesunde Verhaltensweisen ändern möchte, kann eine Therapie helfen, die zugrunde liegenden Ursachen zu erkennen und neue, gesündere Verhaltensmuster zu entwickeln.

 

Insgesamt ist eine Psychotherapie sinnvoll, wenn psychische Probleme oder Lebensumstände das Wohlbefinden und die Lebensqualität beeinträchtigen, und wenn professionelle Hilfe benötigt wird, um diese Herausforderungen zu bewältigen.

Was gehört alles zur Psychotherapie?

Psychotherapie ist ein vielseitiger Prozess, der verschiedene Elemente beinhaltet, um Menschen bei der Bewältigung psychischer, emotionaler und Verhaltensprobleme zu unterstützen. Hier sind einige Schlüsselelemente, die zur Psychotherapie gehören:

 

  1. Therapeutische Beziehung: Eine vertrauensvolle und empathische Beziehung zwischen Therapeut und Klient ist wesentlich, um eine sichere Umgebung für Offenheit und Wachstum zu schaffen.

 

  1. Gespräche und Kommunikation: Offene Kommunikation ist entscheidend, um Probleme zu erkunden, Ziele festzulegen und Fortschritte zu verfolgen.

 

  1. Therapieansätze und Techniken: Verschiedene Therapieformen wie Verhaltenstherapie, Schematherapie, und Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) bieten jeweils einzigartige Techniken und Interventionen, die auf die Bedürfnisse des Klienten zugeschnitten sind.

 

  1. Selbstreflexion: Klienten werden ermutigt, über ihre Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen nachzudenken, um Selbsterkenntnis und persönliche Verantwortung zu fördern.

 

  1. Bewältigungsstrategien: Die Therapie vermittelt dem Klienten wirksame Bewältigungsstrategien und -techniken, um Herausforderungen im Alltag besser zu meistern.

 

  1. Zielsetzung: Klienten und Therapeuten arbeiten gemeinsam an realistischen und erreichbaren Zielen, um Fortschritte zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern.

 

  1. Hausaufgaben: Klienten können Aufgaben oder Übungen erhalten, die zwischen den Sitzungen durchgeführt werden sollen, um das Gelernte zu festigen und die Selbstständigkeit zu fördern.

 

  1. Evaluation und Anpassung: Regelmäßige Überprüfung des Therapiefortschritts ermöglicht Anpassungen und stellt sicher, dass die Therapie weiterhin effektiv und relevant bleibt.

 

Zusammengefasst besteht die Psychotherapie aus einer Reihe von Elementen, die eine vertrauensvolle Beziehung, offene Kommunikation, verschiedene Therapieansätze, Selbstreflexion, Bewältigungsstrategien, Zielsetzung, Hausaufgaben und fortlaufende Evaluation beinhalten.

Wie läuft die erste Therapiestunde?

Die erste Therapiestunde, auch Erstgespräch genannt, ist eine wichtige Gelegenheit für den Therapeuten und den Klienten, sich kennenzulernen und den Grundstein für die Zusammenarbeit zu legen. Hier ist ein allgemeiner Ablauf der ersten Sitzung:

  1. Begrüßung und Aufbau einer vertrauensvollen Atmosphäre: Der Therapeut begrüßt den Klienten, stellt sich vor und schafft eine angenehme, sichere Umgebung.
  1. Anamnese: Der Therapeut erfragt grundlegende Informationen über den Klienten, einschließlich persönlicher, medizinischer und psychologischer Hintergründe.
  1. Problembeschreibung: Der Klient wird ermutigt, über seine Anliegen, Symptome und Erwartungen zu sprechen. Der Therapeut hört aufmerksam zu und stellt gegebenenfalls Fragen, um ein tieferes Verständnis zu gewinnen.
  1. Therapieansatz und -ziele: Der Therapeut gibt einen Überblick über mögliche Therapieansätze (z.B. Verhaltenstherapie, EMDR, Schematherapie, Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)) und diskutiert gemeinsam mit dem Klienten erste Therapieziele.
  1. Fragen und Bedenken: Der Klient hat die Gelegenheit, Fragen zu stellen oder Bedenken zu äußern, um ein besseres Verständnis für den Therapieprozess zu erhalten.
  1. Nächste Schritte: Der Therapeut bespricht die nächsten Schritte, wie z.B. die Terminvereinbarung für zukünftige Sitzungen und eventuelle Hausaufgaben oder Übungen.

Zusammengefasst dient die erste Therapiestunde dazu, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, den Hintergrund und die Anliegen des Klienten zu erörtern, Therapieansätze und -ziele zu besprechen und offene Fragen zu klären.

Psychotherapie

Die moderne Psychotherapie ist ein Prozess, der Klienten hilft, ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen zu erkennen, zu verstehen und zu verarbeiten. Psychotherapie deckt viele Bereiche ab: Sie kann für psychische Störungen wie Depression, Ängste und Phobien verwendet werden. Sie findet aber auch bei Menschen, die unter Stress am Arbeitsplatz, Burnout oder anderen Problemen im Zusammenhang mit der Arbeit leiden, Anwendung. Das Hauptziel dieses Prozesses ist es, den Klienten zu helfen, ihre negativen Gedanken und Gefühle in positivere umzuwandeln.

Unterstützung bei

Burnout ist ein Zustand körperlicher und emotionaler Erschöpfung, der aus einer chronischen Stressreaktion resultieren kann. Es ist am häufigsten bei Menschen, die in Jobs mit hohem Druck und geringer Kontrolle arbeiten. Es kann durch externe Faktoren wie lange Arbeitszeiten oder das Arbeitsumfeld verursacht werden, oder es kann durch interne Faktoren wie Erfolgsdruck und mangelnde Unterstützung verursacht werden.

Depression ist eine psychische Störung, die durch Traurigkeit, Verlust des Interesses an Aktivitäten, Störung des Antriebs, Schuldgefühle oder geringes Selbstwertgefühl, Konzentrationsschwäche, verminderte Energie und manchmal sogar Suizidgedanken gekennzeichnet ist. Viele Millionen Menschen sind jedes Jahr davon betroffen.

Die Angst vor bestimmten Dingen oder vor dem Unbekannten ist eine weit verbreitete Störung. Viele Menschen haben Angst vor Dingen, die sie nicht kennen. Das kann alles sein, von nicht wissen, was in einer Situation zu tun ist, bis hin zu nicht wissen, was um sie herum vor sich geht. Diese Angst kann sich auf ihr Verhalten auswirken und dazu führen, dass sie bestimmte Situationen oder Menschen meiden.

Hinweise und Erklärung

Privatpraxis

Ich bin privatärztlich tätig und biete Ihnen meine Behandlungsmethoden im Rahmen einer Privatpraxis an. Das bedeutet, dass meine Behandlungen nicht direkt über die gesetzlichen Krankenkassen (s.u.) abgerechnet werden können. Meine Klienten erhalten für ihre Behandlung von mir Rechnungen, die im Anschluss an unsere Sitzungen zu bezahlen sind. Privat medizinische Leistungen sind nicht an Vorgaben gebunden und somit können wir Ihren Bedarf und die Sitzungen ganz nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen abstimmen.

 

Hinweise für Klienten der privaten Krankenversicherung

Klienten mit einer privaten Krankenversicherung können meine Rechnung größtenteils direkt bei ihrer Versicherung einreichen. Bei einigen privaten Krankenkassen (PKV) ist es notwendig, nach einer bestimmten Anzahl von Sitzungen einen Antrag zu stellen. Bitte informieren Sie sich dazu bei Ihrer Krankenversicherung.

 

Hinweise für Klienten der gesetzlichen Krankenkasse

Klienten der gesetzlichen Krankenversicherung können meine privat ärztlichen Honorare nicht direkt mit der Krankenkasse abrechnen. In diesem Fall bekommen Sie von mir eine monatliche Rechnung, die Sie bitte überweisen. Die Kosten dazu finden Sie im Merkblatt bei der Anmeldung oder hier auf der Webseite und ich werde Ihnen diese gerne auch im Vorfeld meines Therapieangebotes erläutern.

Weshalb ist ein Erstgespräch notwendig?

Das anfängliche Gespräch bei Dr. Zeiß ähnelt der psychotherapeutischen Sprechstunde im regulären Versorgungssystem.

Beide sind für die erste Diagnose und Beurteilung gedacht, um festzustellen, ob eine behandlungsbedürftige Krankheit besteht und welche Art von Therapie angebracht ist.

In dieser ersten persönlichen Unterhaltung erhalten Sie Informationen über den Verlauf einer Psychotherapie sowie über mögliche Risiken und Nebenwirkungen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Fragen zur Therapie bei Dr. Zeiß zu stellen. Sobald Sie ausreichend informiert sind, können Sie entscheiden, ob und wie Sie behandelt werden möchten.